Fräszentrum

CAD/CAM Technologie und Schmuckherstellung

Zirkongerüste
Zirkongerüste ©ZT Blank

Fräsbar in unserem eigenen Fräszentrum sind nahezu alle Materialien, der Schwerpunkt liegt allerdings bei

  • Zirkoniumdioxid
  • Titan
  • NEM
  • Glaskeramik/Lithiumdisilikatkeramik/e.max
  • Kunststoff (PMMA und Thermoplast)

Zirkon

Zirkoniumdioxid
Zirkongerüste ©ZT Blank

Entscheidender Vorteil des Zirkoniumdioxids ist seine Biokompatibilität. So können wir metallfreie Vollkeramikkronen und -brücken herstellen. Trotzdem ist Zirkon extrem stabil.

Für die Schmuckherstellung haben wir außerdem schwarzes Zirkoniumdioxid im Programm.

Ist Zirkoniumdioxid radioaktiv?

Zirkonprimärteile
Zirkonprimärteile ©ZT Blank

Immer wieder taucht die Frage auf, ob Zirkoniumdioxid (ZrO2) radioaktiv ist und "strahlt".
Daher hier nun die Antwort:
ZrO2 belastet den Organismus weit weniger als natürliche oder kosmische Strahlungsquellen und es bleibt deutlich unter der vorgeschriebenen Belastungsdosis.
Wer es noch genauer wissen möchte:
Zirkonoxid von Johann Lechner, erschienen in: GZM – Praxis und Wissenschaft, 8. Jg., 2/2003

Untersuchung von Zirkonoxid enthaltenden Materialien auf Radioaktivität mit Hilfe eines Gamma-Spektrometers von Lara Schmidt, Strahlenschutzarbeit, Hohe Landesschule Hanau, Dezember 2010

Titan und NEM

Titanrohling
Titanronde mit Gerüsten ©ZT Blank

Titan

Titan ist ein reines Metall ohne Legierungsbestandteile, zudem 4x leichter als Edelmetall und besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Darüber hinaus zeichnet es sich durch Röntgentransluzenz aus.

NEM (Nicht-Edelmetall)

Hierbei handelt es sich um Legierungen aus den Hauptbestandteilen Kobalt-Chrom-Molybdän. NEM wird gerne als preiswerte Alternative verwendet.

Lithium-Disilikat-Glaskeramik/e.max

E.max Kronen
E.max gefräst

E.max ist eine Lithium-Disilikat-Glaskeramik, welche im Press und im CAD/CAM Verfahren verarbeitet werden kann.
Gefräst wird im vorkristallinen „blauen“ Zustand (Metasilikat), bei dem die Festigkeit im Bereich von herkömmlicher Glaskeramik liegt und somit kein zu hoher Schleifkörperverschleiß stattfinden kann. Nach dem Schleifen erfolgt ein Kristallisationsvorgang im Keramikofen, wobei die Festigkeit auf über 360 MPa steigt.

Kunststoffe

Flexistrong CAD/CAM gefräst
Flexistrong CAD/CAM gefräst ©ZT BLank

PMMA Kunststoffe

Thermoplastische Kunststoffe